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Themenreihe FreePBX 15/Asterisk 16-Teil 2.1.1. Telekom SIP-Trunk – CLIP no screening

Was wird benötigt?

Erläuterung

CLIP bedeutet Calling Line Identification Presentation und bedeutet übersetzt soviel wie Anzeige der Anrufernummer. Das heißt CLIP sorgt dafür, dass der Angerufene die Nummer des Anrufers auf seinem Telefondisplay sieht. CLIP prüft die Absendernummer sorgt auch dafür, dass nur die eigene Rufnummer als Absendernummer übermittelt wird.

In einigen Fällen ist das aber nicht gewünscht. Beispielsweise bei Rufumleitungen. Denn wenn eingehende Gespräche auf externe Ziele (z. B. Handy) umgeleitet werden, dann wird durch die CLIP-Prüfung nicht die Nummer des eigentlichen Anrufers auf dem Handy angezeigt, sondern die Nummer der FreePBX, da sie ja am Handy anruft.

Sinnvoller wäre es durchaus, die Telefonnummer des Anrufers ebenfalls an das Weiterleitungsziel zu übertragen. Dafür benötigt man das Leistungsmerkmal CLIP no screening, was soviel bedeutet wie keine Prüfung der Anrufernummer. Ist dieses Leistungsmerkmal aktiv, dann wird nicht mehr geprüft, ob die übertragene Anrufernummer auch die eigene ist oder nicht. Beim Telekom SIP-Trunk muss dieses Leistungsmerkmal im Standard-Leistungsumfang nicht enthalten sondern muss zusätzlich gebucht werden. Beim Telekom IP-Anschluss ist dieses Leistungsmerkmal nicht verfügbar.

Dieses Video zeigt, wie in der FreePBX eine individuelle Anrufernummer gesetzt werden kann und wie die Übermittlung der Anrufernummer (CID) bei Rufweiterleitung auf externe Ziele erfolgt.

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