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Anruf aus Telekom Festnetz – kein Ton / Anruf aus Mobilfunknetz – Ton vorhanden

Start Foren VoIP-Telefonie FreePBX / Asterisk Anruf aus Telekom Festnetz – kein Ton / Anruf aus Mobilfunknetz – Ton vorhanden

Ansicht von 15 Beiträgen – 1 bis 15 (von insgesamt 15)
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    Beiträge
  • #1166
    Ingo HerzigIngo Herzig
    Teilnehmer

      Hallo,

      ich bin total am verzweifeln. Ich habe so gut wie alle Foren durch und finde keine Hilfe zu meinem Problem.

      Ich habe ein FreePBX 15.0.16.76 / Asterisk 16.9.0 laufen. Ich habe einen Telekom ALL-IP Anschluss. Das FreePBX läuft in einem RasPBX auf einem Raspi 4.

      Wenn ich kommend aus dem Telekom Festnetz angerufen werde wird der Ruf signalisiert, ich kann ihn annehmen und die Verbindung wird aufgebaut – es gibt aber keinen Ton.

      Wenn ich kommend aus dem Mobilfunknetz (O2) angerufen werde wird der Ruf signalisiert, ich kann ihn annehmen und die Verbindung wird aufgebaut – es gibt Ton.

      Wenn ich einen Telekom Festnetzanschluss anrufe wird der Ruf signalisiert, ich kann ihn annehmen und die Verbindung wird aufgebaut – es gibt aber keinen Ton.

      Wenn ich einen Mobilfunkanschluss (O2) anrufe wird der Ruf signalisiert, ich kann ihn annehmen und die Verbindung wird aufgebaut – es gibt Ton.

      Ich habe schon diverse Codecs durchprobiert ohne Effekt.

      Das Ganze hatte bis vor ca. 3-4 Wochen problemlos funktioniert.

      Gruß Ingo

      • Dieses Thema wurde vor 5 Jahren, 2 Monaten von Ingo HerzigIngo Herzig geändert.
      • Dieses Thema wurde vor 5 Jahren, 2 Monaten von Ingo HerzigIngo Herzig geändert.
      #1215
      Gundolf BachmannDunsi
      Teilnehmer

        Moin Ingo, was hast Du geändert?

        Welchen Festnetzprovider benutzt Du?

        Gruß

        #1217
        jgriebjgrieb
        Administrator

          Hallo,

          wenn Du Anrufe in das Mobilfunknetz führen kannst, bei Anrufen im Telekom-Netz aber keinen Ton hast und beide Rufe über den gleichen Trunk in der FreePBX reinkommen, dann würde ich mal ein Ticket bei der Telekom aufmachen, denn an der FreePBX wird es kaum liegen. Und immer schön hartnäckig bleiben. Notfalls ein 2. oder auch ein 3. Ticket aufmachen. Die Telekom ist da etwas träge. Besonders wenn es sich um Telefonanlagen handelt, die nicht aus dem eigenen Produktsortiment sind. Wenn gar nichts hilft, dann mit Kündigung drohen oder ggf. auch wechseln. Ich habe das auch gerade gemacht, weil ich nach 30 Jahren Telekom die Nase voll hatte und hab sogar noch Geld gespart.

          Grüße

          #1218
          Ingo HerzigIngo Herzig
          Teilnehmer

            Hallo Gundolf,

             

            ich bin Kunde der Deutschen Telekom und habe einen VDSL50 Voll-IP-Anschluss.

             

            Gruß Ingo

            #1219
            Ingo HerzigIngo Herzig
            Teilnehmer

              Hallo jgrieb,

               

              ja es ist alles der gleiche Trunk. Ich habe erst mal wieder zurück auf meine FB umstellen muessen. Der WAF war einfach zu niedrig.

              Meine aktuelle Vermutung das es ggf. an der neuerdings bei der Telekom abgewendeten Verschlüsselung der SIP Verbindungen liegt.

              Ich werde dran bleiben.

              Gruß Ingo

              #1223
              jgriebjgrieb
              Administrator

                Nein, an der Verschlüsselung kann es nicht meiner Meinung nach nicht liegen. Ich habe die Telekom-Anschlüsse schon bei vielen Kunden eingerichtet. Die hätten sich garantiert gemeldet.

                Hast Du in Deiner FB auch alle Telefonfunktionen deaktiviert und eine Portweiterleitung von Port 5060 UDP und 10000-10250 UDP auf die FreePBX eingerichtet?

                Grüße

                #1668
                Christian

                  Hallo,

                  Vorweg, vielen Dank Herr Griebsch für Ihre tolle wertvolle Arbeit rund um Freepbx.

                   

                  Leider habe ich zur Zeit fast das gleiche Problem wie Ingo damals und finde keine Erklärung bzw. Lösung.

                  Mein System: Standard-PC mit FreePBX 16.0.19 hinter einer PFSense (FW-Router).

                  Config: Identisch mit der von Herrn Griebsch vom 08.2021

                  Schalter Inband Progress und Force Answer sind gesetzt

                  Nat und Regeln sind okay. Logs sind sauber.

                   

                  In dieser Konstellation funktioniert von einem Handy aus ein Anruf wie erwartet. Freizeichen und Ton okay. Fax auch okay.

                  Werde ich von Festnetz Telekom angerufen oder rufe mich selbst vom Festnetz aus an wird der Anruf sofort angenommen aber kein Ton, nix. Fax auch kein Ton.

                  Deaktiviere ich dann die Schalter Inband Progress und Force Answer, funktioniert der Anruf vom Festnetz Telekom wie erwartet (bis auf Fax, weiterhin kein Ton … kurios) aber vom Handy nicht mehr.

                  Ist dieses Verhalten bekannt und gibt es eine Lösung dafür ?

                   

                  vorab vielen Dank & Grüße

                  Christian

                  #1669
                  jgriebjgrieb
                  Administrator

                    Hallo Christian,

                    nein ein solches Verhalten ist mir bisher nicht bekannt. Da meine Ratschläge für Ingo offensichtlich nicht zum Erfolg geführt haben, kann ich nur anbieten, mir die Konfiguration im Rahmen eines Dienstleistungsauftrages mal anzusehen. Falls Interesse besteht, dann einfach mal anrufen.

                    Grüße

                    #1670
                    Gundolf BachmannDunsi
                    Teilnehmer

                      Dazu habe ich mal eine ganz grundsätzliche Frage: wer ist der Server? Telekom oder FreePBX?

                      Wenn Telekom der Server sein sollte und die FreePBX via Trunk zum SIP Server eine Verbindung aufbaut sind keine Portweiterleitungen am PFSense nötig. Auch andere Portöffnungen usw entfallen. Einzig sinnvoll erscheint mir dabei, einen Trafficshaper mit Vorrang der VoIP Telefonie an der PFSense einzurichten. Ich betreibe seit Jahren eine FreePBX an einer PFSense und habe keine Probleme.

                      Gruß Dunsi

                      #1671
                      jgriebjgrieb
                      Administrator

                        Bei der Verbindung zwischen FreePBX und Provider ist immer der Provider der Server. Deshalb trägt man ja in der Trunk-Konfiguration unter SIP-Server auch den Server des Providers ein.

                        Nur der Vollständigkeit halber: Aus Sicht der Endgeräte ist die FreePBX der Server.

                        Eigentlich ist eine pfSense in einem Netz mit einer FreePBX bei mir immer die erste Verdächtige wenn mit der FreePBX was nicht funktioniert. Aber in diesem konkreten Fall möchte ich das mal ausschliessen. Denn wenn die pfSense die Ursache wäre, dann könnte man die Funktionalität nicht in der beschriebenen Art und Weise durch Änderung der Konfiguration in der FreePBX beeinflussen.

                        #1672
                        Gundolf BachmannDunsi
                        Teilnehmer

                          Hallo Herr Grieb,

                          mal eine kurze Verständnisfrage. In Ihrem Video zu 1&1 sagen Sie, dass NAT eingeschaltet werden muss und ich eine feste oder DNS IP benötige. In meinem Verständnis benötige ich dieses doch nur, wenn ich mich mit einem Client von außen zu meiner FreePBX verbinden will.

                          Da ich aber mit einem Trunk der FreePBX zu einem SIP Server möchte, dürfte ich doch kein NAT benötigen, da in diesem Fall der Router die ausgehenden Ports verwaltet. So jedenfalls läufts bei mir.

                          Wo mache ich da einen Gedankenfehler?

                          Danke und Gruß

                          Dunsi

                           

                          #1674
                          jgriebjgrieb
                          Administrator

                            Hallo,

                            NAT wird immer dann benötigt, wenn ein Gerät eine Kommunikation (Daten oder Sprache, völlig egal) über das öffentliche Internet führt, selbst aber hinter einem Router steht und keine öffentliche, sondern nur eine lokale IP-Adresse hat. Wenn dieses Gerät seine lokale, interne IP als Absenderadresse mitschicken würde, würde die Antwort an diese Adresse ins Leere laufen, da es diese Adresse im öffentlichen Internet ja nicht gibt. Deshalb ist eine Adressübersetzung notwendig. Und genau das macht NAT. NAT ersetzt die interne, lokale IP als Absenderadresse durch die öffentliche IP des Routers und damit kommen die Antwortpakete wieder beim Router an. Die Weiterleitung dieser Datenströme an den richtigen internen PC ist dann die Aufgabe des Routers.

                            Bei VoIP mit 1&1 ist es so, dass bei der Registrierung der FreePBX am Trunk von 1&1 im Zusammenhang mit NAT die öffentliche IP des Routers mit übergeben wird. So weiß der 1&1 Trunk wohin, bzw. an welche öffentliche IP-Adresse die Signalisierung oder die Datenpakete gesendet werden müssen. Hat der Router nun keine feste IP und auch kein DynDNS und wechselt dann nachts im Rahmen der Zwangstrennung seine IP, dann weiß der 1&1 Trunk davon aber nichts. Somit wird 1&1 nach der nächtlichen Änderung der Router-IP seine Datenpakete ins Nirvana senden und die Telefonie wird nicht mehr funktionieren, bis eine Neuregistrierung der FreePBX erfolgt ist. Dieses Verhalten konnte auch in der Praxis nachvollzogen werden.

                            So verhält es sich bei den meisten Providern-aber nicht bei allen.

                            Aus diesem Grund liefert Sangoma in der FreePBX ja auch gleich einen DynDNS-Account mit. Den hat man allerdings nur im Zugriff wenn man das kostenpflichtige Modul “Sys Admin Pro” für  $25 kauft.

                            Grüße

                            • Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 8 Monaten von jgriebjgrieb geändert.
                            #1676
                            Gundolf BachmannDunsi
                            Teilnehmer

                              Danke für die Erklärung. Aber ist es nicht so, dass der Router die öffentliche IP für Verbindungen zur Verfügung stellt (ausgehend meine ich -also NAT) und die eingehenden Antworten an der Anfragenden in meinem privaten Netz weiterleitet (also routet)?

                              Wenn also die FreePBX eine öffentliche Adresse meinem Router zur Verfügung stellt (geht ja gar nicht, da ich in einem privaten Netzt hänge),  wäre es denn nicht “doppelt gemoppelt”?

                              Will sagen, dass der Router das NAT-ting übernimmt und die FreePBX  keine Manipulationen an den Paketen vornehmen muss (da dies der Router ja übernimmt).

                              Bei mir jedenfalls macht die PFSense das so. Einzig ich habe eine “Traffic shaping” Regel hinzugefügt, dass die VoIP Pakete bevorzugt geroutet werden.

                              Da die PFSense  ja einen DynDNS “Dienst” bereits eingebaut hat, wird dieser benutzt um eine “feste” IP zu bekommen.

                              Grüße

                              #1677
                              Gundolf BachmannDunsi
                              Teilnehmer

                                da ich meinem obigen Beitrag leider nichts hinzufügen kann, hier ein Zitat aus der FreepBX community zu diesem Thema:

                                “IP authentication doesn’t require you to send a registration string. Further more you set the External IP in FreePBX under Settings -> Asterisk SIP settings -> NAT Settings.”

                                 

                                #1678
                                Christian

                                  Hallo,

                                  ich konnte mein Problem jetzt doch lösen. Nach einem Resumee zahlreicher Recherchen und dem Schubser aus #1671 habe ich nochmal an der PFSense geschraubt. In meinem Fall ist jetzt die Lösung ein explizites OutboundNat (SNAT) für die FreePBX gewesen. Was mir allerdings nicht ganz einleuchtet, da PFSense dies eigentlich automatisch tun sollte, auch im Hybrid-Modus. Das einzigste was ich mir hier vorstellen kann, ist das nach dem Verbindungsaufbau sich dann irgendwelche Ports im Standard-Nat der PFSense evtl. ändern und nicht mehr die Ausgangsports sind die die Gegenstelle erwartet. Somit kein Ton.

                                  Mal davon abgesehen ist das Kuriose:

                                  1. das die Firewall laut Logs zuvor nichts gedroppt hat

                                  2. das ich mit den Schaltern Inband Progress und Force Answer das Verhalten beeinflussen konnte

                                  Vielleicht hilft dieser Beitrag einem Leidensgenossen weiter.

                                  Dieses Forum sowieso …

                                   

                                  nochmals vielen Dank für die Kommentare und die aufgebrachte Zeit

                                   

                                  Grüße

                                  Christian

                                Ansicht von 15 Beiträgen – 1 bis 15 (von insgesamt 15)
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